Jürgen Graf

 

David Irving und die Lager der “Aktion Reinhardt”


Jürgen Graf



Ein brillianter junger Historiker

Der Engländer David Irving hat mehrere bewundernswerte Eigenschaften:

1) Er ist ein unermüdlicher Forscher, der Tausende und Abertausende von Stunden in den Archiven verbracht hat.

2) Er ist ein hervorragender Historiker des Zweiten Weltkriegs. Manche seine Bücher – beispielsweise Hitlers Krieg und Churchills Krieg – werden gelesen werden, solange es Menschen geben wird, die sich für jene dunkle und dramatische Periode der Geschichte interessieren.

3) Er ist ein Meister der englischen Sprache, sowohl als Autor als auch als Rhetoriker.

In den sechziger sowie den frühen siebziger Jahren wurde Irvings Brillianz allgemein anerkannt. Gewiss, viele Establishment-Historiker misstrauten dem jungen Irrwisch, doch die wenigsten stellten sein Talent in Abrede. Er war so gut, dass ihm die Medien seine kaum verhohlenen Sympathien für Adolf Hitler und das Dritte Reich widerwillig nachsahen. Selbst in Deutschland wurde er mehrmals zu Fernsehdiskussionen eingeladen, bei denen er die Zuschauer mit seinen historischen Kenntnissen und seinem fliessenden Deutsch beeindruckte.

Bezüglich der “Endlösung der Judenfrage” akzeptierte Irving die offizielle Version der Geschehnisse widerspruchslos; allerdings widmete er diesem Thema nie ein Buch oder auch nur einen Artikel, sondern mied es, soweit dies möglich war.

“Hitlers Krieg”

Während er an Hitlers Krieg arbeitete, untersuchte David Irving eine riesige Anzahl deutscher Dokumente der Kriegszeit. Mit wachsender Verblüffung stellte er fest, dass keines dieser zahllosen Dokumente bewies, dass Hitler die Ausrottung der Juden befohlen – oder auch nur davon gewusst – hatte. Zum damaligen Zeitpunkt muss sich Irving darüber im klaren gewesen sein, dass es Forscher gab, welche die offizielle Version vom Schicksal der Juden während des Zweiten Weltkriegs bestritten. Arthur Butz’s The Hoax of the Twentieth Century (Der Jahrhundertbetrug) erschien 1976, ein Jahr vor Hitlers Krieg, und es fällt mir ausgesprochen schwer, zu glauben, dass Irving nichts von der Existenz dieses Werks wusste, oder dass er nicht die intellektuelle Neugier aufbrachte, um es zu lesen. Jedenfalls unterliess er es, die einzige logische Schlussfolgerung aus dem völligen Fehlen irgendwelcher dokumentarischen Beweise für den “Holocaust” zu ziehen, sondern folgerte stattdessen, die Judenvernichtung sei ohne Hitlers Wissen vom Reichsführer-SS Heinrich Himmler angeordnet und organisiert worden. Er schrieb:

“1942 geriet die Mordmaschinerie in Fahrt; sie war dermassen raffiniert und teuflisch ausgeklügelt, dass von Himmler bis hin zu den Ex-Juristen, welche die Vernichtungslager leiteten, vielleicht nicht mehr als siebzig Männer die Wahrheit kannten.”[1]

Gegen diese abstruse These erhob Robert Faurisson folgenden, volkommen logischen Einwand:

 “Um einen von David Irving stammenden Vergleich zu übernehmen: Ich kann ohne weiteres glauben, dass Menachem Begin nichts von dem Massaker in den Flüchtlingslagern Sabra und Shatila im Libanon gewusst haben mag, als es stattfand. Innerhalb einiger Stunden wurden mehrere hundert Zivilisten abgeschlachtet. Ich weiss nicht, wann Begin von dem Massaker erfuhr, aber ich weiss, dass er, wie alle anderen Menschen weltweit, sehr rasch davon erfuhr. Wären jedoch nicht ein paar hundert Männer, Frauen und Kinder innerhalb einiger weniger Stunden abgeschlachtet worden, sondern Millionen von Männern, Frauen und Kindern, und zwar innerhalb eines drei- bis vierjährigen Zeitraums und im Herzen Europas, durch was für ein Wunder hätte dieses scheussliche Verbrechen vor Hitler, Stalin, Churchill und Roosevelt, aber auch vor Deutschland und ganz Europa, verborgen werden können?””[2]

Heute, im Jahre 2009, ist dieses Argument noch genau so stichhaltig wie 1999!

Das Leuchter-Gutachten

Im April 1988, während des Revisionsprozesses gegen Ernst Zündel in Toronto, erfuhr David Irving, dass ein amerikanischer Hinrichtungstechnologe, Fred Leichter, mit dem sich Zündels Berater Robert Faurisson in Verbindung gesetzt hatte, mit einer kleinen Gruppe von Helfern nach Polen geflogen war, um die angeblichen Menschentötungsgaskammern von Auschwitz I, Auschwitz-Birkenau und Majdanek einer forensischen Überprüfung zu unterziehen. Nach seiner Rückkehr hatte Leuchter ein Gutachten erstellt, in dem er zum Schluss gelangte, diese Räumlichkeiten hätten aus bautechnischen Gründen nicht als Gaskammern dienen können. Noch wichtiger war jedoch folgendes: Leuchter und seine Equipe hatten dem Gemäuer der angeblichen Gaskammern von Auschwitz I und Auschwitz, wo laut der offiziellen Geschichtsschreibung eine ungeheure Zahl von Juden mit Zyanwasserstoffgas ermordet worden war, Proben entnommen, die anschliessend in einem amerikanischen Laboratorium untersucht wurden. Die Analysen ergaben, dass diese Muster keine oder nur sehr niedrige Zyanidkonzentrationen enthielten, während ein Kontrollmuster aus der Entlausungskammer Nr. 1 von Birkenau einen extrem hohen Zyanidgehalt aufwies..[3]

Das Leuchter-Gutachten bestätigte, was David Irving bereits geahnt, wenn nicht gar gewusst haben musste: Die Geschichte von den Gaskammern von Auschwitz war ein monströser Schwindel. Irving glaubte nun, der “Holocaust” werde in naher Zukunft zusammenbrechen, und er beschloss, die Gelegenheit beim Schopf zu packen: Er, David Irving, dessen Genie die engstirnigen Hofhistoriker einfach nicht anerkennen wollten, würde sie alle beschämen; er würde der erste namhafte Geschichtsforscher sein, der den Auschwitz-Betrug anprangerte. Gegen Ende des Zündel-Prozesses trat Irving als Sachverständiger der Verteidigung in den Zeugenstand. Er stellte sich hinter das Leuchter-Gutachten, das er als “niederschmetterndes Dokument” bezeichnete; in den Jahren 1988 und 1989 hielt er mehrere Vorträge, in denen er die Existenz von Menschentötungskammern in Auschwitz bestritt. Einer dieser Vorträge, den er 1989 auf österreichischem Boden hielt, sollte sechzehn Jahre später in Österreich zu seiner Verhaftung führen.

Irvings Hoffnung, dass das Leuchter-Gutachten den sofortigen Zusammenbruch der Auschwitz-Lüge zur Folge haben werde, ging nicht in Erfüllung. Die Juden kämpften für ihre Gaskammern wie die Löwin für ihre Jungen, und David Irving wurde als “Holocaust-Leugner” gebrandmarkt. In der jüdisch dominierten westlichen Gesellschaft ist dies das Kainszeichen. Irving wurde von den Medien auf gehässige Weise verleumdet; seine Werke verschwanden aus den Büchergeschäften, und er erlitt massive finanzielle Verluste.

David Irving gegen Deborah Lipstadt

Nachdem eine ganz besonders garstige Vertreterin der Holocaust-Lobby, eine Deborah Lipstadt, Irving in ihrem Buch Denying the Holocaust[4] verunglimpft hatte, reichte er gegen sie Strafanzeige wegen Verleumdung ein. Der Prozess fand anfang 2000 in London statt. Obgleich Irvings Chancen, das Verfahren zu gewinnen, von Anfang an praktisch gleich Null waren, hätte er ohne weiteres Hackfleisch aus der widerwärtigen Lipstadt und ihrer Expertenriege machen und dadurch einen gewaltigen moralischen Sieg erringen können. Es versteht sich von selbst, dass dies eine ernsthafte Vorbereitung erfordert hätte, doch in seinem Hochmut hielt es Irving, der ungenügend mit der “Holocaust”-Materie vertraut war, nicht für nötig, die revisionistische Literatur vor Prozessbeginn zu studieren.  Ich erinnere mich lebhaft, mit welcher Bestürzung ich in der Jüdischen Rundschau Maccabi las, dass Irving “die Existenz der Gaswagen zugegeben” hatte. Es stimmte: Die Lipstadt-Mannschaft hatte Irving als Beweis für den Massenmord an Juden in Gaswagen das sogenannte “Just-Dokument”[5] vorgelegt, und Irving hatte es als echt anerkant, obwohl es sich bei diesem Dokument um eine grobe Fälschung handelt, die vor sprachlichen und technischen Absurditäten nur so strotzt. Dieses Machwerk war von zwei revisionistischen Forschern, der Deutschen Ingrid Weckert[6] und dem Franzosen Pierre Marais[7], ausführlich analysiert worden. Da Irving sowohl deutsch als auch französisch ohne die geringste Mühe lesen kann, gab es für ihn schlicht und einfach keine Entschuldigung dafür, diese fundamentalen Studien nicht zu kennen.

Seine unzureichenden Kenntnisse der Materie zwangen Irving zu mehreren spektakulären, jedoch völlig unnötigen Konzessionen an seine Gegner. In seinem Urteil hielt Richter Charles Gray korrekt fest;

“Im Lauf des Prozesses änderte Irving seine Position. Er war bereit, einzuräumen, dass es in Auschwitz zu Menschenvergasungen gekommen war, aber nur in begrenztem Umfang.”[8]

Zu Irvings Gunsten muss man ins Feld führen, dass er Faurissons Argument “Keine Löcher, kein Holocaust” sehr geschickt ausnutzte. Laut den “Augenzeugen”, auf deren Berichten die offizielle Version der Geschehnisse beruht, wurde Leichenkeller 1 des Krematoriums II von Auschwitz-Birkenau als Gaskammer benutzt; laut Robert Jan van Pelt (einem der von D. Lipstadt herbeigetrommelten Experten) wurden in den Jahren 1943 und 1944 in diesem Raum ungefähr 500.000 Juden vergast. Beim Prozess wies Irving nach, dass die Öffnungen in der Decke des Leichenkellers 1, durch welche die SS-Männer angeblich Zyklon-B-Granulate einschütteten, niemals existiert hatten, was bedeutet, dass das angebliche Verbrechen gar nicht stattgefunden haben konnte. In diesem Punkt errang Irving einen Sieg auf der ganzen Linie. Richter Charles Grey, der Irving gegenüber ausgesprochen feindlich eingestellt war, gab in seinem Urteil ehrlich zu:

“Ich muss gestehen, dass ich, vermutlich in Übereinstimmung mit den meisten anderen Menschen, geglaubt hatte, die Beweise für eine Massenvernichtung von Juden in den Gaskammern von Auschwitz seien zwingend. Dieses Vorurteil habe ich jedoch über Bord geworfen, als ich das von den beiden Parteien bei diesem Verfahren vorgelegte Beweismaterial untersuchte.”[9]

In Österreich hinter Gittern

Im November 2005 beging David Irving die Unvorsichtigkeit, den zionistischen Marionettenstaat Österreich zu besuchen, wo er wegen einer “holocaustleugnenden” Rede, die er dort im Jahre 1989 gehalten hatte, prompt verhaftet wurde. Beim Prozess sagte Irving Dinge, für die wir ihn nicht tadeln dürfen; Er wollte so rasch wie möglich wieder ein freier Mann sein und zu seiner Familie zurückkehren. Die meisten Menschen hätten in seiner Lage gleich gehandelt. Gewiss, zahlreiche Revisionisten, die vor Gericht gestellt wurden, haben an ihren Überzeugungen festgehalten und einen hohen Preis dafür bezahlt, aber schliesslich ist nicht jedermann ein Held. Das österreichische Inquisitionstribunal belohnte Irving für seine kooperative Haltung und verurteilte ihn zu nur drei Jahren Gefängnis. Bereits im Dezember 2006 wurde er freigelassen und durfte nach England zurückkehren.

David Irvings Reise nach Polen

Im März 2007 erhielt ich ein e-mail von David Irving, der mir mitteilte, er befinde sich in Polen, wo er die Lager der “Aktion Reinhardt” zu besuchen gedenke. Laut deutschen Dokumenten der Kriegszeit bestand der Zweck der “Aktion Reinhardt” in der Beschlagnahmung jüdischen Eigentums. Ohne über die geringsten dokumentarischen Belege oder Sachbeweise hierfür zu verfügen, behaupten die orthodoxen Historiker, der wahre Zweck der Aktion sei die physische Vernichtung der Juden Ostpolens gewesen; zwischen 1,5 und 2 Millionen Juden seien in den drei Lagern Belzec, Sobibor und Treblinka mit Kohlenmonoxid aus Dieselmotoren  umgebracht worden. Laut der traditionellen Geschichtsschreibung waren diese drei Lager reine Vernichtungszentren, in denen sämtliche Juden unabhängig von Alter und Gesundheitszustand gleich nach ihrer Einlieferung unregistriert vergast wurden: nur eine Handvoll junger, kräftiger Juden sei zeitweise verschont worden, weil man sie zur Aufrechterhaltung des Lagerbetriebs benötigt habe.

In seinem e-mail (das ich leider gelöscht habe) muss Irving eine Frage über Belzec gestellt haben, denn ich erinnere mich deutlich, dass ich ihn in meinem Antwortschreiben fragte, ob er Carlo Mattognos Buch Belzec. Propaganda, Zeugenaussagen, Archäologische Untersuchungen, historische Fakten[10] gelesen habe. Er entgegnete, er werde das Buch später lesen.

Neben Belzec, Sobibor und Treblinka besuchte Irving auch Auschwitz und Majdanek. Das sechste der sogenannten “Vernichtungslager”, Chelmno (Kulmhof), hat er anscheinend nicht aufgesucht. Auf seiner Website[11] publizierte er einen Reisebericht, der mir sehr oberflächlich und vage erschien. Seinen Ausführungen liess sich nicht entnehmen, ob er an die Realität der behaupteten Menschenvergasungen in Auschwitz und Majdanek glaubte. In bezug auf die drei Lager der “Aktion Reinhardt” schien er die offizielle Version von den “Vernichtungszentren” zu unterstützen, doch andererseits sprach er von den “angeblichen Gaskammern” dieser drei Lager. In anderen Worten: Er vermied jede klare und eindeutige Stellungnahme.

Meine Fragen an David Irving und seine Antwort

Im März 2009 erfuhr ich, dass David Irving einem anderen “Holocaustleugner”, Bischof Richard Williamson, allerlei Ratschläge erteilt hatte, und ich erhielt eine Botschaft von einer empörten französischen Dame, die Irvings Aussagen zu Treblinka geisselte. Am 2. April sandte ich Irving ein e-mail, in dem ich ihm folgende vier Fragen stellte:

- Glaubte er, dass in Treblinka, Sobibor und Belzec ein Massenmord an Juden stattgefunden hatte?

- Falls er an einen solchen Massenmord glaubte, auf welche Beweise stützte er sich?

- Was war in diesem Fall die Tatwaffe gewesen?

- Hatte er, David Irving, Carlo Mattognos Buch über Belzec sowie die von Mattogno und mir verfasste Studie TreblinkaVernichtungslager oder Durchgangslager?[12] gelesen?

Noch am selben Tag erhielt ich von David Irving folgende Antwort (in deutscher Sprache):

“1. Ich bin der Auffassung, dass in besagten drei Lagern Massenvernichtungen stattgefunden haben (“durch Gas” lässt sich nicht beweisen, ist ja sehr umstritten).

2. Beweismaterial:

- Bekannter Briefwechsel Wolff/Ganzenmüller betr. Malkinia/Treblinka.

-    Himmlers Anordnung, in Treblinka nichts auffindbar zurückzulassen, anschliessend einen Bauernhof darüber entstehen zu lassen [...].

-     Persönliche Befragung zweier Zeugen... betr. Belzec, falls Echtheit nachweisbar.

- Höfle-Decode vom Januar 1943 und in Zusammenhang damit der Korherr-Bericht.

3. Für das Jahr 1942: Das Höfle-Dokument spricht von 1'274’166.

Für 1942 und 1943 haben wir aus Himmler-Akten die Beuteziffer Reinhardt – Schmuck, Uhren, Münzen. Daraus lässt sich ungefähr eine Ziffer für das Ergebnis für 1943 zusammenreimen bzw. hochrechnen, und zwar mehr als 1 Million – Himmler spricht dem Mufti gegenüber von „3 Millionen“.

Die fehlende Antwort auf die vierte Frage

Während David Irving klare Antworten auf meine ersten drei Fragen erteilte, unterliess er es, die vierte zu beantworten: Hatte er Treblinka – Vernichtungslager oder Durchgangslager? sowie Mattognos Buch über Belzec gelesen? Zum Zeitpunkt seiner Polenreise waren beide Bücher seit über drei Jahren online, und der britische Historiker, der vortrefflich mit dem Computer umzugehen versteht, hätte sich ohne weiteres von ihrem Wert überzeugen können. Die Bibliographie von Treblinka umfasst über 200 Titel, darunter rund zwei Dutzend in polnischer Sprache. Da viele dieser polnischen Quellen von höchster Wichtigkeit sind, besteht ein Verdienst unseres Buchs darin, dass es diese Quellen Forschern zugänglich macht, die (wie Irving) kein Polnisch verstehen. Ausserdem enthält Treblinka zahlreiche Hinweise auf Urkunden aus russischen Archiven, die nie zuvor in einer westlichen Sprache veröffentlicht worden sind.

Belzec ist zwar viel kürzer als Treblinka, doch umfasst die Bibliographie immerhin 80 Werke, darunter 18 polnische. Das wichtigste Kapitel des Buchs ist das vierte, in dem Mattogno die Ergebnisse der Ende der neunziger Jahre auf dem Gelnde des ehemaligen Lagers durchgeführten forensischen Bohrungen und Ausgrabungen analysiert.

Falls es David Irving nicht für nötig hielt, diese beiden Bücher zu lesen, so zeigt dies, dass er sich nicht im geringsten dafür interessiert, was in Treblinka und Belzec tatsächlich geschah. Natürlich ist es durchaus möglich, dass er sie in der Tat gelesen hat, dies jedoch nicht zugeben will, weil er sonst genötigt wäre, auf die Argumente der Revisionisten (insbesondere die technischen) zu antworten. Sobald man die offizielle Version der Reinhardt-Lager vom technischen Standpunkt aus untersucht, kracht das ganze monströse Lügengebäude nämlich wie ein Kartenhaus zusammen.

David Irvings Beweise für den Massenmord an Juden in den drei Reinhardt-Lagern

In seiner Antwort auf meine Fragen nannte David Irving sieben Gründe, die seiner Ansicht nach für die historische Realität der behaupteten Judenvernichtung in den drei Reinhardt-Lager sprechen. Fünf dieser Gründe beruhen auf Dokumenten, die beiden restlichen auf  Gerüchten. Wenden wir uns zuerst den Dokumenten zu.

- “Bekannter Briefwechsel Ganzenmüller/Wolff betr. Malkinia/Treblinka.”

- Am 28. Juli 1942 schrieb Albert Ganzenmüller, Staatssekretär im Reichsverkehrsministerium, an SS-Gruppenführer Karl Wolff:

“Seit dem 22. 7. fährt täglich ein Zug mit je 5000 Juden über Malkinia nach Treblinka, ausserdem zweimal wöchentlich ein Zug mit 5000 Juden von Premysl nach Belzec.”[13] Am 13. August antwortete Wolff; “Mit besonderer Freude habe ich von Ihrer Mitteilung Kenntnis genommen, dass nun schon seit 14 Tagen täglich ein Zug mit 5000 Angehörigen des auserwählten Volkes nach Treblinka fährt und wir doch auf diese Weise in die Lage versetzt sind, diese Bevölkerungsbewegung in einem beschleunigten Tempo durchzuführen.”[14] Weder Ganzenmüller noch Wolff behaupteten, die Juden würden in Treblinka umgebracht; Wolffs Hinweis auf eine “Bevölkerungsbewegung” deutet darauf hin, dass er Treblinka als Durchgangslager betrachtete.

- “Himmlers Anordnung, in Treblinka nichts auffindbar zurückzulassen, anschliessend einen Bauernhof darüber entstehen zu lassen.”

Da ich diese Anordnung nicht kenne, bat ich David Irving, mir ihren Text zuzusenden. Am 9. April antwortete er, er werde dies später tun. Weil ich das Dokument bisher nicht erhalten habe, bin ich nicht in der Lage, mich dazu zu äussern, doch bin ich absolut sicher, dass es keinen Hinweis auf Massenmord enthält, denn wäre dies der Fall, würde es in jedem Werk der Holocaustliteratur zitiert.

- “Höfle-Decode vom Januar 1943 und im Zusammenhang damit der Korherr-Bericht.”

In seinem bekannten, aus dem Jahre 1943 stammenden Bericht[15] schrieb der SS-Statistiker Richard Korherr, bis Ende 1942 seien insgesamt 1.274.166 Juden durch die Lager im Generalgouvernement “durchgeschleust” worden. Der Höfle-Funkspruch[16] bestätigt Korherrs Ziffer von 1.274.166 und liefert die zusätzliche Information, dass 24.733 der Deportierten nach “L” (Lublin/Majdanek), 434.508 nach “B” (Belzec), 101.370 nach “S” (Sobibor) und 713.355 nach “T” (Treblinka) geschickt worden waren. In keinem der beiden Dokumente heisst es, die Deportierten seien getötet worden; Korherrs Formulierung “durchgeschleust” weist klar darauf hin, dass die betreffenden Lager als Durchgangszentren dienten.

- “Für 1942/1943 haben wir aus Himmler-Akten die Beuteziffer Reinhardt: Schmuck, Uhren, Münzen.”

Dass die Deutschen den Juden ihren Schmuck, ihre Uhren und ihre Münzen raubten, beweist noch lange nicht, dass sie sie ermordeten.

Fazit: Keines der von Irving angeführten Dokumente liefert einen Beweis dafür, dass die Reinhardt-Lager Vernichtungszentren waren.

Die beiden letztgenannten “Beweise” fallen in die Kategorie des Hörensagens. Was der Mufti von Jerusalem von Himmler gehört haben will, oder gehört haben soll, hat keinen Beweiswert. Noch läppischer ist der Hinweis auf die “persönliche Befragung” zweier Zeugen hinsichtlich der Geschehnisse in Belzec. Man stelle sich folgenden Dialog vor:

Hiroshima-Leugner: “Ich glaube nicht im entferntesten daran, dass die Amerikaner im August 1945 wirklich eine Atombombe auf Hiroshima abgeworfen haben. Das ist nichts weiter als dümmliche japanische Greuelpropaganda.”

David Irving: “Meiner Ansicht nach täuschen Sie sich. Ich war vor zwei Jahren in Hiroshima, wo ich persönlich zwei alte Japaner befragt habe, die den Bombenabwurf in ihrer Kindheit miterlebt hatten. Falls ihre Aussagen stimmen, beweisen sie, dass die Amerikaner tatsächlich eine Atombombe auf Hiroshima abgeworfen haben.”

Während tatsächlich Hunderttausende von Juden in Belzec ermordet worden, wären wir nicht auf “Augenzeugenberichte” angewiesen. Irvings Argument erinnert mich an den erbärmlichen “Belzec-Experten” Michael Tregenza, der über die “Scheiterhaufen von Belzec” schreibt:

“Über die Anzahl der Scheiterhaufen in Belzec gibt es grosse Unstimmigkeiten. Zeugen aus dem Dorf geben an, dass bis zu fünf Scheiterhaufen benutzt wurden, während SS-Leute bei den gerichtlichen Untersuchungen in München 1963/1964 von zwei Scheiterhaufen sprachen. (…) Wenn man von einer Mindestzahl von 500.000 verbrannten Leichen auf nur zwei Scheiterhaufen ausgeht, muss man bei fünf Scheiterhaufen von einer sehr viel höheren- womöglich sogar doppelten – Opferzahl ausgehen als den bisher offiziell angenommenen 600.000 Menschen.””[17]

Somit “beweist” Tregenza den Mord an bis zu 1,2 Millionen Juden in Belzec mit Geschwätz, das er Jahrzehnte nach dem Krieg von einigen alten Dorfbewohnern gehört hat! Diese Art von “Beweisführung” mag für einen Hanswurst wie Tregenza ja gut genug sein; für einen seriösen Historiker, der ein Mindestmass an Selbstachtung besitzt, ist sie nie und nimmer gut genug!

David Irvings Opferzahl für die Reinhardt-Lager

In seinem Standardwerk über den “Holocaust” behauptet Raul Hilberg, in Treblinka seien 750.000, in Belzec 550.000 und in Sobibor 200.000 Juden umgebracht worden[18]. Somit macht Hilberg für die drei Reinhardt-Lager eine Gesamtopferzahl von 1,5 Millionen geltend. Diese Ziffer ist um 900.000 niedriger als die von Irving genannte (1.274 Millionen für 1942 plus mehr als eine Million für 1943 = ca. 2,4 Millionen)!

Doch nicht genug der Absurditäten. Man führe sich folgende Fakten vor Augen:

1) Hilbergs Ziffer von 550.000 Belzec-Opfern ist unmöglich, weil laut dem Höfle-Dokument (das 1985, als Hilberg die zweite, “definitive” Ausgabe seines Buchs veröffentlichte, noch unbekannt war) bis zum 31. Dezember 1942 434.508 Juden nach  Belzec deportiert wurden. Da sich jedermann darüber einig ist, dass Belzec Ende 1942 geschlossen wurde, können 1943 keine Deportationen dorthin mehr erfolgt sein.

2) Angesichts dieser Tatsache kann die Gesamtopferzahl von Belzec unter keinen Umständen höher als 434.508 gelegen haben, selbst wenn ausnahmslos alle in dieses Lager verbrachten Juden dort getötet wurden (wovon sowohl Hilberg als auch Irving ausgehen).

3) Falls Irving recht hat und tatsächlich 2,4 Millionen Juden in den drei Reinhardt-Lagern ermordet wurden, jedoch “nur” 434.508 davon in Belzec, müssen die restlichen 1.965.492 Opfer in Treblinka und Sobibor umgebracht worden sein. Dies hiesse, dass Hilbergs Gesamtopferzahl für diese beiden Lager (750.000 + 200.000 = 950.000) um mehr als eine Million zu niedrig ist!

Difficile est satiram non scribere – Es ist schwierig, keine Satire zu schreiben!

Der Fall der fehlenden Tatwaffe

In seiner Antwort auf meine diesbezügliche Frage schrieb David Irving, es sei nicht bewiesen, dass die (behaupteten) Massenmorde in den Reinhardt-Lagern mit Gas verübt worden seien. Da Irving keine alternative Tötungsmethode (z.B. Erschiessen) nennt, bedeutet dies im Klartext, dass die Tatwaffe schlicht und einfach unbekannt ist.

Wir wissen genau, wie die Opfer in Hiroshima und Nagasaki starben: Sie wurden durch die Explosion der Atombomben getötet oder erlagen später der radioaktiven Strahlung. Wir wissen genau, wie die Opfer von Dresden starben: Sie wurden lebend verbrannt, oder erstickten unter den Trümmern ihrer Häuser. Wir wissen genau, wie die Opfer von Katyn starben: Sie wurden von Stalins Bütteln erschossen. Wir wissen genau, wie die Opfer in Eisenhowers Rheinwiesen-Lagern starben: Sie wurden absichtlich dem Hungertod preisgegeben. Laut David Irving wurden in den drei Reinhardt-Lagern ca. 2,4 Millionen Menschen ermordet, also weit mehr als in Hiroshima, Nagasaki, Dresden, Katyn und den Rheinwiesen-Lagern zusammen, aber wir wissen nicht, wie sie ermordet wurden! Dies läuft natürlich darauf hinaus, dass es keinen einzigen glaubhaften Augenzeugen gibt, denn gäbe es einen solchen, wüssten wir (zumindest für das betreffende Lager) über die Tatwaffe Bescheid.

Fassen wir zusammen: David Irving ist ausserstande, den geringsten dokumentarischen Beweis für den von ihm behaupteten Massenmord in Belzec, Sobibor und Treblinka zu erbringen. Er räumt implizit ein, dass es keinen einzigen glaubwürdigen Zeugen gibt. Wenn es aber weder dokumentarische Belege noch vertrauenswürdige Zeugen gibt, auf welches Beweismaterial stützt er sich dann? Macht er geltend, es gebe forensische Beweise, d. h. gewaltige Mengen menschlicher Überreste auf dem Gelände der drei Reinhardt-Lager? Nein, er behauptet nichts dergleichen. Er unterlässt es sogar, den Kola-Bericht zu erwähnen, den die orthdoxen Historiker als Beweis dafür ins Feld führen, dass Belzec ein Vernichtungslager war. (Auf diesen Bericht kommen wir später noch zu sprechen.)

Die Geschichte von den Dieselgaskammern

Gemäss der offiziellen “Holocaust”-Literatur wurden die (angeblichen) Massenmorde in Belzec, Sobibor und Treblinka mit Dieselabgasen begangen. Doch wie der Ingenieur Friedrich Berg in seinem sorgfältig recherchierten Artikel “Dieselgaskammern: Ideal für Folter, absurd für Mord”[19] nachgewiesen hat, eignen sich Dieselmotoren sehr schlecht als Mordwaffen, weil sie nur sehr geringe Mengen CO ausstossen, hingegen einen hohen Prozentsatz an Sauerstoff aufweisen. Jeder beliebige Benzinmotor wäre für einen Massenmord unvergleichlich tauglicher als ein Diesel.

Bergs Argumente waren dermassen hieb- und stichfest, dass die Holocaust-Lobby schon gar nicht erst versucht hat, sie zu widerlegen. In Debating the Holocaust hält Thomas Dalton fest:

“Das [Dieselmotor-]Thema wird von sämtlichen antirevisionistischen Autoren fast gänzlich gemieden. […] Dies ist ein klares implizites Eingeständnis, dass die Verfechter des herkömmlichen Geschichtsbildes Berg und den Revisionisten nichts entgegenzusetzen haben. […] In jüngster Vergangenheit haben sich die Blogger des Themas angenommen. Romanov räumt ein, dass es ‘schlicht und einfach ein Unding wäre, Dieselmotore für Vergasungen zu benutzen, wenn man über Benzinmotoren verfügt’, behauptet jedoch, die Dieselfrage sei ‘nicht von Bedeutung’, weil sich sämtliche Personen, welche den Vergasungsapparat als Diesel identifizierten, seiner Meinung nach schlicht und einfach geirrt haben[20]. Er macht geltend, die ‘kompetentesten’ Zeugen hätten von Benzinmotoren gesprochen, kann aber lediglich zwei solche Zeugen nennen: Fuchs (nur für Sobibor) sowie Reder, der jedoch behauptete, man habe die Abgase im Freien in die Luft abgelassen!” ”[21]

Hinzugefügt sei, dass das Argument des lächerlichen Bloggers S. Romanov (“Die Dieselfrage ist nicht von Bedeutung”) Einblick in die verquaste Denkweise dieses Individuums gewährt: Es gibt weder dokumentarische Belege noch Sachbeweise für den Reinhardt-Holocaust, und es gibt auch keine glaubwürdigen Zeugen (denn wie kann man Zeugen Glauben schenken, die sich bezüglich der Tatwaffe “irren”?), aber der Reinhardt-Holocaust ist trotzdem eine nachgewiesene und unbestreitbare Tatsache! In anderen Worten: Die Pfeiler, auf denen das Gebäude einst ruhte, sind eingestürzt, doch das Gebäude steht weiterhin, oder vielmehr, es schwebt in der Luft! Ein Wunder erster Güteklasse!

Ist es möglich, dass David Irving über die Absurdität der Dieselgaskammergeschichte nicht Bescheid weiss? Nein, dies ist nicht möglich. Bei einer revisionistischen Konferenz, die 1983 in den USA stattfand und an der Irving teilnahm, hielt Friedrich Berg ein Referat, das bereits fast alle Argumente seines Artikels aus dem Jahre 2003 enthielt[22]. Irving, der seinen Vortrag am selben Tag wie Berg hielt, bedachte den Ingenieur mit hohem Lob:

“Ich muss sagen, dass mich Herrn Friedrich Bergs Referat vom frühen Nachmittag zutiefst beeindruckt hat. Ich habe in seinem Referat sehr viel zutiefst Eindrückliches gefunden.””[23]

Somit wusste Irving bereits 1983, dass die Geschichte von den Massenmorden mittels Dieselabgasen Unsinn ist! Darum muss er heute notgedrungen schreiben, es sei “nicht bewiesen”, dass die (angeblichen) Massenmorde mit Gas verübt wurden, und dies sei “sehr umstritten”.

Die Entwicklung der Ausrottungslegende

Fast unmittelbar nach der Eröffnung von Belzec, Sobibor und Treblinka begannen jüdische und polnische Gruppen allerlei phantastische Gerüchte über Massentötungen in diesen drei Lagern zu verbreiten. Das Studium der Entstehung und Evolution der während des Kriegs (und noch nach Kriegsende) kursierenden Berichte ist von kapitaler Bedeutung, will man verstehen, wie die heute von den offiziellen Historikern verfochtete Version der Ereignisse entstanden ist und welchen Wert sie besitzt.

Beginnen wir mit Belzec. Laut dem selbsternannten “Augenzeugen” Jan Karski wurden die Juden in Belzec mittels ungelöschtem Kalk in Zügen ermordet[24]. Die meisten “Zeugen” schilderten jedoch Tötungen durch Strom. Am 10. Juli 1942 erhielt die polnische Exilregierung in London folgenden Bericht zugestellt:

 “Gemäss den Aussagen eines dort angestellten Deutschen befindet sich die Hinrichtungsstätte in Belzec, neben dem Bahnhof […] Nachdem sie ausgeladen worden sind, gehen die Männer in eine Baracke zur Rechten, die Frauen in eine Baracke zur Linken, wo sie sich ausziehen, angeblich um zu baden. Nachdem sie sich entkleidet haben, gehen beide Gruppen in die dritte, mit einer elektrischen Platte versehene Baracke, wo die Hinrichtung stattfindet.”[25]

In einem 1944 in Stockholm publizierten und ein Jahr später ins Deutsche übersetzten Buch beschrieb der ungarische Jude Stefan Szende, wie Millionen von Juden in Belzec in einer unterirdischen “Menschenmühle” mit Strom umgebracht worden waren:

“Die nackten Juden wurden in riesige Hallen gebracht. Mehrere tausend Menschen auf einmal konnten diese Hallen fassen. Sie hatten keine Fenster, sie waren aus Metall mit versenkbarem Boden. Der Boden dieser Hallen mit den Tausenden von Juden wurde in ein darunter liegendes Wasserbassin gesenkt – doch nur so, dass die Menschen auf der Metallplatte nicht ganz unter Wasser kamen. Wenn alle Juden auf der Metallplatte schon bis über die Hüfte im Wasser standen, wurde elektrischer Starkstrom durch das Wasser geleitet. Nach wenigen Augenblicken waren alle Juden, Tausende auf einmal, tot.”[26]

In ihrem offiziellen Bericht über die deutschen Verbrechen in Polen, der dann von den Sowjets beim Nürnberger Prozess vorgelegt wurde, stellte die polnische Regierung folgende Behauptungen über Belzec auf:

“In den ersten Monaten 1942 wurde berichtet, dass in diesem Lager besondere Einrichtungen zur Massenhinrichtung der Juden eingeführt wurden. Unter dem Vorwand, dass man sie ins Bad führte, wurden sie völlig entkleidet und ins Gebäude hineingetrieben. Durch den Fussboden dieses Gebäudes ging ein starker elektrischer Strom. Tausende von Menschenwesen wurden hier getötet.”[27]

Über Sobibor wurden vollkommen andere Horrorgeschichten erzählt. Während die jüdische Zeugin Zelda Metz berichtete, die Juden seien in diesem Lager mit Chlor erstickt worden”[28], beschrieb der sowjetische Zeuge Alexander Pechersky den Mordvorgang wie folgt: 

“Kaum sind sie alle eingetreten, werden die Türen dröhnend zugeschlagen. Eine schwarze, schwere Substanz ergiesst sich spiralenförmig aus in der Decke angebrachten Löchern. Man hört grauenvolle Schreie, die jedoch nicht lange dauern, verwandeln sie sich doch bald in das Keuchen und Röcheln Erstickender, die sich in Krämpfen winden.”[29]

Noch aufschlussreicher ist der Fall Treblinka. Einige der frühen Zeugen sprachen in der Tat von Gaskammern, doch keiner von ihnen behauptete, die Tatwaffe sei ein Dieselmotor gewesen. Am 17. August 1942 erwähnte die polnische Untergrundzeitung Informacja biezaca eine mobile Gaskammer, die sich entlang der Massengräber bewegte[30]. Drei Wochen später, am 8. September, schilderte dasselbe Blatt die angeblichen Vergasungen wie folgt: Die Opfer wurden einem Gas mit verzögernder Wirkung ausgesetzt, worauf sie die Gaskammern verliessen, zu den Massengräbern gingen, das Bewusstsein verloren und in die Gräber fielen[31]. Als Haupttötungsmethode galt jedoch heisser Dampf. Am 15. November 1942 veröffentlichte die Widerstandsbewegung des Warschauer Ghettos einen langen Bericht, in der sie behauptete, von Ende Juli bis Anfang November seien in Treblinka zwei Millionen Juden in Dampfkammern ausgerottet worden[32].

Im August 1944 eroberte die Rote Armee die Gegend um Treblinka, und eine sowjetische Kommission befragte ehemalige Häftlinge des Lagers. Für welche Tatwaffe würde sie sich entscheiden – für das Gas oder für den Dampf? Sie wählte keine dieser beiden Methoden, sondern hielt in ihrem Schlussbericht fest, in Treblinka seien drei Millionen Menschen durch Herauspumpen der Luft aus den Hinrichtungskammern umgebracht worden[33]! Im September 1944 erwies ein Profi auf dem Gebiet der Greuelpropaganda, der Jude Wassili Grossman, Treblinka die Ehre seines Besuchs. In seinem Büchlein Die Hölle von Treblinka bestätigte Grossman die Zahl von drei Millionen Opfern des Lagers; da er sich offenbar nicht sicher war, welche der drei Mordtechniken (Gas, Strom und Leerpumpen der Kammern) sich letzten Endes durchsetzen würde, erwähnte er vorsichtigerweise alle drei[34].

Beim Nürnberger Prozess wählten die Ankläger Deutschland die Dampf-Version. Am 14. Dezember 1945 legte die polnische Regierung ein Dokument vor, das von den Sowjets in Nürnberg präsentiert wurde und in dem es hiess, “mehrere hunderttausend” Menschen seien in Treblinka mit Dampf umgebracht worden[35]. Doch 1946 änderte sich die offizielle Version. Da es völlig unglaubhaft war, dass die Deutschen in den drei Reinhardt-Lagern eine ganze Palette vollkommen verschiedener Tötungsmethoden verwendet hatten, wurden die Dampfkammern, Stromhinrichtungsanlagen etc. in die Rumpelkammer der Geschichte verbannt und durch Dieselmotoren ersetzt. Der Grund für diese Wahl war zweifellos der Gerstein-Bericht. Anfang 1946 hatte dieser Bericht – den der französische Revisionist Henri Roques Jahrzehnte später blendend analysiert hat[36] – sogleich die Aufmerksamkeit der Historiker erweckt, und Gerstein, der angeblich Zeuge einer Judenvergasung in Belzec gewesen war, hatte als Tatwaffe einen Dieselmotor genannt. Dies war die Geburtsstunde des Mythos von den Dieselgaskammern.

Es wäre recht interessant zu erfahren, wie unser Geistesriese, der Blogger S. Romanow, wohl reagieren würde ,wenn man ihm die Aussagen all dieser Zeugen vorlegte. Höchstwahrscheinlich würde er geltend machen, alle von ihnen hätten einen Benzinmotor gesehen, diesen jedoch bedauerlicherweise nicht als solchen erkannt. Der erste habe ihn als mit ungelöschtem Kalk bedeckten Boden eines Zugwaggons identifiziert, der zweite als elektrisch geladene Platte in einer Baracke, der dritte als elektrisch geladene Platte in einem gigantischen unterirdischen Wasserbecken, der vierte als Decke mit Löchern, durch die man eine schwarze Flüssigkeit goss, der fünfte als mobile Gaskammer, die sich längs von Massengräbern bewegte, der sechste als Boiler zur Erzeugung von heissem Dampf, der siebte als Pumpe zum Leerpumpen von Hinrichtungskammern und der achte als Dieselmotor! Diese geringfügigen Unstimmigkeiten seien jedoch bedeutungslos, denn schliesslich sei der Reinhardt-Holocaust eine nachgewiesene historische Tatsache!

Kennt David Irving diese Augenzeugenberichte? Falls er die revisionistische Literatur nicht gelesen hat, kann er sie unmöglich kennen, denn in der offiziellen Literatur werden sie niemals erwähnt. In seinem “Standardwerk” über die Reinhardt-Lager zitiert Yitzhak Arad einen Auszug aus dem Bericht der Widerstandsbewegung des Warschauer Ghettos, verfälscht den Inhalt jedoch schamlos, indem er die genierlichen “Dampfkammern” durch “Gaskammern” ersetzt[37]! Falls Irving die revisionistische Literatur gelesen hat, kennt er diese närrischen Geschichten natürlich, aber dazu sagen kann er wirklich nicht viel.

Die Ergebnisse der Ausgrabungen in Treblinka (1945)

Sämtliche Historiker sind sich darüber einig, dass keines der drei Reinhardt-Lager ein Krematorium besass. Laut den “Holocaust”-Autoren wurden die Leichen der vergasten Juden zunächst in Massengräbern beigesetzt, doch im Jahre 1943 wieder ausgegraben und unter freiem Himmel verbrannt. Dies allein genügt bereits, um die offizielle Version unglaubwürdig erscheinen zu lassen. Alle “normalen” Konzentrationslager (z. B. Dachau und Buchenwald) waren mit Krematorien ausgestattet – wieso haben die Deutschen dann in “Vernichtungslagern”, wo sie hundertmal nötiger gewesen wären, keine Krematorien errichtet?

Gestützt auf mehrere von ihm selbst durchgeführte Verbrennungsexperimente gelangt Carlo Mattogno zum Schluss, zur Einäscherung einer Leiche von 45 kg Gewicht seien 160 kg Holz erforderlich[38]. Laut Mattognos Berechnungen hätte die Verbrennung von 870.000 Leichen (dies ist die von Arad genannte Opferzahl; geht man von Hilbergs 750.000 Opfern aus, verringern sich die folgenden Werte dementsprechend) 1.950 Tonnen Menschenasche sowie 11.100 Tonnen Holzasche zurückgelassen. Dazu wären Myriaden von Zähnen, Knochen und Knochensplittern gekommen, da menschliche Zähne und Knochen bei einer Freiluftverbrennung niemals gänzlich zerstört werden.

Hätten die Sowjets und die Polen auch nur 10% dieser Asche, Zähne und Knochen vorgefunden, hätten sie darauf eine äussert schwerwiegende Anklage gegen die Deutschen aufbauen können. Sie hätten eine internationale Kommission einberufen (so wie es die Deutschen 1943 nach der Entdeckung der Massengräber von Katyn taten) und die Ergebnisse der forensischen Untersuchungen beim Nürnberger Prozess vorgelegt. In diesem Fall hätten sie es in Nürnberg nicht nötig gehabt, den Unsinn mit den “Dampfkammern” aufzutischen.

Im November 1945 führte ein polnisches Team unter Leitung des Richters Zdzislaw Lukaszkiewicz auf dem Gelände des ehemaligen Lagers Treblinka Ausgrabungen durch und erstellte anschliessend einen Bericht, der dreissig Jahre später (!!) veröffentlicht wurde[39]. Am ersten Tag fanden die Ermittler “eine grosse Anzahl polnischer, sowjetischer, deutscher, österreichischer und tschechischer Münzen, ausserdem Fragmente von Töpfen und Pfannen”, aber keine menschlichen Überreste. Am zweiten Tag entdeckten sie “allerlei Geschirr, verschiedene Haushaltsgegegenstände, Kleiderfetzen, eine grosse Zahl mehr oder weniger stark beschädigter polnischer Dokumente, den schwer beschädigten Personalausweis eines deutschen Juden und mehr Münzen”. Am dritten Tag fanden sie “eine erhebliche Menge Menschenasche und menschliche Überreste”. Am vierten Tag stiessen sie auf “Scherben von aller Art Geschirr, eine grosse Anzahl von Lumpen, griechische, slowakische und französische Münzen sowie die Überreste eines sowjetischen Passes”. Am 13. November ordnete Lukaszkiewicz die Einstellung der Ausgrabungen an, da er die Entdeckung weiterer Gräber für “unwahrscheinlich” hielt.

Dass die Polen auf dem Gelände des ehemaligen Lagers menschliche Überreste vorfanden, ist keinesfalls überraschend. Laut dem Höfle-Dokument wurden im Verlauf des Jahres 713.355 Juden nach Treblinka geschickt, und die Deportationen dauerten – wenngleich in weitaus geringerem Umfang – bis ca. August 1943 an. Unter diesen Umständen wird man davon ausgehen müssen, dass mehrere tausend Deportierte im Lager den Tod gefunden haben.

Die Ergebnisse der archäologischen Bohrungen in Belzec (1997-1999)

1997 beschlossen das United States Holocaust Museum und eine ähnliche polnische Organisation, auf dem Gebiet des ehemaligen Lagers Belzec archäologische Bohrungen und Grabungen durchzuführen. Die Arbeit wurde von einem Archäologenteam unter der Führung von Prof. Andrzej Kola durchgeführt, der seine Resultate anno 2000 veröffentlichte[40]. In seinem bereits erwähnten Buch über Belzec liefert Carlo Mattogno eine ausführliche Analyse des Kola-Berichts, auf die ich mich im folgenden stütze.

Die einzige rationale Methode hätte natürlich darin bestanden, das ganze Lagergelände auszuheben, doch genau dies taten Kola und seine Equipe nicht. Sie gingen wie folgt vor: In der betreffenden Zone wurden in jeweils 5 m Abständen mit einem  Handbohrer von 8 m Länge und 65 mm Durchmesser Bohrungen durchgeführt. Insgesamt wurden 2.277 Bohrungen vorgenommen, von denen 236 auf das Vorhandensein von Massengräbern hindeuteten. Die dem Erdboden entnommenen Proben wurden anschliessend analysiert. Die Analysen belegten die Existenz von insgesamt 33 Gräbern in zwei getrennten Zonen des Lagers, die eine Gesamtfläche von 5.919 Quadratmetern und ein Gesamtvolumen von 21.310 Kubikmetern aufwiesen.

Obgleich Kola und seine Mannschaft nicht nur Menschenasche und Knochensplitter, sondern auch eine gewisse Anzahl unverbrannter Leichen entdeckten, unterliessen sie es unerklärlicherweise, letztere zu exhumieren. Kolas Buch enthält eine Fotodokumentation, die Aufschluss über die auf dem Lagergelände vorgefundenen Gegenstände vermittelt. Die Fotos zeigen allerlei nutzlosen Plunder: Hufeisen, Schuhe, Töpfe, Scheren, Kämme, Münzen und Flaschen, aber auf keiner einzigen sieht man eine Leiche oder einen Leichenteil!

Anhand experimenteller Daten kann man davon ausgehen, dass die Maximalkapazität eines Massengrabs bei 8 Leichen pro Kubikmeter liegt, falls es sich bei einem runden Drittel der Leichen um Kinderleichen handelt. Theoretisch hätte das Gesamtvolumen der Gräber von Belzec also ausgereicht, um 170.000 Leichen beizusetzen. In diesem Fall kämen die Revisionisten nicht umhin, zugeben, dass Belzec in der Tat ein Vernichtungslager gewesen ist, denn in einem Lager, das nur neuneinhalb Monate lang bestand, konnten unter keinen Umständen 170.000 Menschen eines “natürlichen Todes” sterben. Andererseits kann Belzec auch in diesem Fall kein “reines Vernichtungslager” gewesen sein: Laut dem Höfle-Dokument wurden 434.000 Menschen dorthin deportiert, und wenn 170.000 davon getötet worden waren, hiess dies, dass die restlichen 264.000 das Lager lebend verlassen hatten.

Tatsache ist allerdings, dass die Kapazität von 170.000 Leichen auf zwei vollkommen unrealistischen Voraussetzungen fusst: Einer grösstmöglichen Fläche bzw. einem grösstmöglichen Volumen der Gräber sowie einer maximalen Dichte von Leichen in ihnen. Zum ersten Punkt hält Kola fest:

 “In der ersten Zone sind wahrscheinlich kleinere, benachbarte Gräber durch das Einstürzen der Trennwände aus Erde zu grösseren verschmolzen. […] Zusätzliche Störungen der archäologischen Strukturen erfolgten durch intensive Grabungen direkt nach dem Krieg, wo die lokale Bevölkerung nach Juwelen suchte. Diese Fakten erschweren es den Archäologen, die Grösse der Gruben, in denen die Leichen verscharrt wurden, präzise zu deuten.””[41]

Bereits 1946 hatte der Staatsanwalt von Zamosc festgehalten, dass das Lager “von der örtlichen Bevölkerung der Umgebung auf der Suche nach kostbaren Gegenständen vollkommen aufgewühlt” worden war[42].

Zum zweiten Punkt: Von den 236 Bodenproben aus den Gräbern enthielten 99 keinerlei menschlichen Überreste, während mehr als die Hälfte der restlichen Proben lediglich eine sehr dünne Schicht von Menschenasche aufwies. Carlo Mattogno folgert hieraus:

“Obwohl es ein Ding der Unmöglichkeit ist, die Anzahl der Toten festzulegen, kann man anhand der zuvor angestellten Erwägungen die Hypothese aufstellen, dass das Lager Belzec mit Sicherheit mehrere tausend, möglicherweise sogar einige zehntausend Menschenleben gefordert hat.””[43]

Persönlich halte ich die zweite Zahl (“einige zehntausend”) für extrem unwahrscheinlich, auch wenn ich sie nicht mit absoluter Sicherheit ausschliessen kann. Vermutlich kamen in Belzec mehrere tausend Juden um.

Sobibor oder das Gutachten, da nie geschrieben wurde

Über das dritte Reinhardt-Lager, Sobibor, liefert der junge und talentierte Revisionist Thomas Kues folgende Informationen:

“Am 26. November 2001 erschien in The Scotsman ein Artikel, aus dem hervorging, dass der polnische Archäologe A. Kola und sein Team auf dem Gelände von Sobibor sieben Massengräber entdeckt hatten. […] Obschon sieben Jahre vergangen sind, seitdem die Bohrungen und Ausgrabungen vorgenommen worden sein sollen, ist hierüber noch kein einziger Artikel, kein einziger Bericht und kein einziges Gutachten erschienen, weder auf Englisch noch auf Polnisch noch in irgend einer anderen Sprache.”[44]

Warum wurde “kein einziger Artikel, kein einziger Bericht und kein einziges Gutachten” über die Ergebnisse der Bohrungen und Ausgrabungen erschienen, “weder auf Englisch noch auf Polnisch noch in irgendeiner anderen Sprache”? Die Frage stellen heisst sie beantworten.

Zwei wichtige Dokumente, die Irving verschweigt

Im Licht der erwähnten Fakten können die Reinhardt-Lager unter keinen Umständen Vernichtungszentren gewesen sein. Sie können jedoch auch keine Arbeitslager gewesen sein, waren sie doch viel zu klein, um die enorme Zahl dorthin deportierter Menschen zu fassen. Somit bleibt nur noch eine Möglichkeit: Dass sie Durchgangslager waren. Dies wird durch die zahlreichen deutschen Dokumente bestätigt, die von einer “Aussiedlung” oder “Evakuierung” der Juden nach Osten sprechen. Insbesondere stimmt es mit zwei wichtigen Dokumenten überein, die David Irving geflissentlich verschweigt, weil sie seiner These widersprechen.

Am 17. März 1942 verfasste Fritz Reuter, ein Angestellter der Abteilung Bevölkerungswesen und Fürsorge des Amtes des Generalgouverneurs für den Distrikt Lublin, einen Vermerk, in den er Bezug auf eine am Vortag mit dem SS-Hauptsturmführer Höfle geführte Unterredung nahm; er schrieb:

 “Es wäre zweckmässig, die in den Distrikt Lublin kommenden Judentransporte schon auf der Abgangsstation in arbeitseinsatzfähige und nicht arbeitseinsatzfähige Juden zu teilen. […] Nichteinsatzfähige Juden kommen sämtlich nach Bezec [sic], der äussersten Grenzstation im Kreise Zamosz. Hauptsturmführer Höfle ist daran, ein grosses Lager zu bauen, in welchem die einsatzfähigen Juden nach ihren Berufen karteimässig erfasst und von dort angefordert werden können. […] Anschliessend erklärte er, er könne täglich 4-5 Transporte zu 1.000 Juden mit der Zielstation Bezec aufnehmen. Diese Juden kämen über die Grenze und würden nie mehr ins Generalgouvernement zurückkehren.””[45]

Am Sinn dieses Dokuments ist kein Zweifel statthaft: Nichtarbeitsfähige Juden sollten aus dem Generalgouvernement vertrieben und in die besetzten Ostgebiete abgeschoben werden. Der Satz, wonach Belzec die “äusserste Grenzstation im Kreise Zamosz” war, ergibt nur im Zusammenhang mit einer Abschiebung über die Grenze einen Sinn. Wie Sobibor lag Belzec im äussersten Osten des Generalgouvernements, unweit der ukrainischen Grenze.

Natürlich könnte David Irving zu seiner Verteidigung anführen, Reuter habe sich einer verschlüsselten Sprache bedient, und der Satz, wonach die Juden “über die Grenze” kämen und “nie wieder ins Generalgouvernement zurückkehren” würden, habe in Wirklichkeit bedeutet, dass die Juden in Belzec umgebracht würden. Ich würde Irving jedoch von einer solchen Deutung abraten,  denn sie wäre allzu lächerlich.

Am 15. Juli 1943 ordnete Heinrich Himmler an:

“Das Durchgangslager Sobibor ist in ein Konzentrationslager umzuwandeln.””[46]

Sobibor wurde also offiziell als “Durchgangslager” bezeichnet!

Die drei Reinhardt-Lager waren Durchgangslager

Am 31. Juli 1942 stellte der Reichskommissar für Weissrussland, Wilhelm Kube, dem Reichskommissar für die besetzten Ostgebiete, Hinrich Lohse, ein Telegramm zu, in dem er gegen die Deportation von 1.000 Juden aus dem Warschauer Ghetto nach Minsk protestierte[47]. Da die Deportationen der Juden aus dem Warschauer Ghetto acht Tage zuvor begonnen hatte und sich alle Forscher darüber einig sind, dass zum damaligen Zeitpunkt sämtliche deportierten Warschauer Juden nach Treblinka kamen, müssen die von Kube erwähnten 1.000 Juden zwangsläufig über Treblinka nach Minsk gelangt sein. Am 17. August 1942 berichtete die polnische Untergrundzeitung Informacja Biezaca, am 1. August seien 2.000 jüdische Facharbeiter von Warschau nach Smolensk deportiert worden[48]. Am 7. September 1942 vermeldete dasselbe Blatt, zwei Transporte mit insgesamt 4.000 Deportierten seien aus Warschau zur Zwangsarbeit bei kriegswichtigen Installationen in Brzesc und Malachowicze abgegangen[49].

Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass diese Ziffern lediglich einem kleinen Teil der nach Treblinka deportierten Juden entsprechen und dass die Antirevisionisten einwenden werden, bei diesen Fällen habe es sich um “Ausnahmen” gehandelt. Andererseits versetzt jeder einzelne Jude, der Treblinka oder eines der beiden anderen Reinhardt-Lager lebend verliess, der offiziellen Geschichtsversion einen herben Schlag, denn schliesslich wird behauptet, in diesen Lagern seien alle Juden, unabhängig von Alter und Gesundheitszustand, unregistriert vergast worden. Und wenn die Antirevisionisten die erwähnten Fälle als “Ausnahmen” abtun, dürfen wir mit Fug und Recht fragen, wieviele andere solche “Ausnahmen” es noch gegeben haben mag.

Eine gewisse Anzahl von Juden gelangte aus den Reinhardt-Lagern nach Majdanek oder Auschwitz. Wie die polnische Historikerin Zofia Leszczynska, die man schwerlich prorevisionistischer Sympathien verdächtigen kann, mitteilt, wurden im Oktober 1942 1.700 Juden von Belzec nach Majdanek überstellt[50]. Diese Tatsache reicht bereits völlig aus, um der offiziellen Version, wonach weniger als zehn Juden Belzec überlebt haben, den Todesstoss zu versetzen.

In einem Artikel über “Juden in Majdanek” schreiben die jüdischen Historiker Adam Rutkowski und Tatiana Berenstein: 

“Einige der Transporte aus Warschau erreichten Lublin via Treblinka, wo eine Selektion der Deportierten stattfand.””[51]

Für die offizielle Geschichtsschreibung ist dieser Satz tödlich! Am 30. April 1942 traf ein Transport mit 305 Juden aus Treblinka in Majdanek ein. Einer der betreffenden Juden, Samuel Zylbersztain, schrieb später einen Bericht über seine leidvollen Erlebnisse[52]. Nach dem “Vernichtungslager” Treblinka und dem “Vernichtungslager” Majdanek hatte er noch acht “normale” Konzentrationslager überlebt. Er ist somit ein lebender Beweis dafür, dass die Deutschen ihre jüdischen Gefangenen nicht vernichteten.

Der Autor des umfangreichsten aller bisherigen Bücher über Sobibor[53], der holländische Jude Julius Schelvis, war selbst in Sobibor interniert gewesen. Er stellt dieses Lager natürlich als Todesfabrik vor, doch fusst seine Schilderung einzig und allein auf dem, was er von anderen gehört oder irgendwo gelesen hat, denn Schelvis verbrachte lediglich ein paar Stunden in Sobibor. Von dort aus wurde er nach Lublin und von Lublin später nach Auschwitz geschickt, ehe er schliesslich in die Niederlande zurückkehrte. Schelvis war kein Einzelfall: Wenigstens 700 weitere holländische Juden wurden von Sobibor aus in verschiedene Arbeitslager deportiert; einige von ihnen kehrten via Auschwitz (ein weiteres “Vernichtungslager!”) nach Holland zurück[54].

Besonders aufschlussreich ist der Fall der im September 1874 geborenen tschechischen Jüdin Minna Grossova. Sie traf am 19. Oktober 1942 in Treblinka ein, wo laut der offiziellen Geschichtsschreibung selbst arbeitstaugliche Juden sofort unregistriert ins Gas getrieben wurden. Die 69-jährige Frau Grossova wurde jedoch nach Auschwitz überstellt, wo der “Holocaust”-Mythologe zufolge alle arbeitsunfähigen Juden unverzüglich ohne vorherige Registrierung vergast wurden. Doch abermals entrann Frau “Grossova” den “Gaskammern”; sie wurde ordnungsgemäss registriert und starb am 30. Dezember 1943 in Auschwitz[55]. Vom Standpunkt der orthodoxen “Holocaust”-Geschichte aus ist das Schicksal dieser Frau völlig unerklärlich.

Dass verhältnismässig wenige Judentransporte aus den Reinhardt-Lagern an andere Bestimmungsorte dokumentiert sind, lässt sich leicht erklären. Schon 1945 hatten die Sieger des Zweiten Weltkriegs beschlossen, die Judenvernichtungslegende zu verewigen, und man darf getrost davon ausgehen, dass zahllose Dokumente, die der offiziellen “Wahrheit” widersprachen, in den Giftschränken irgendwelcher Archive verschwanden oder “entsorgt” wurden. Man könnte mir hier vorwerfen, zum selben billigen Trick zu greifen wie die Verfechter der offiziellen Geschichtsversion, die das Fehlen dokumentarischer Belege für Menschentötungsgaskammern damit erklären, dass die Deutschen sämtliche Beweise für letztere vernichtet hätten, doch dieser Vorwurf wäre haltlos, denn meine Position ist bedeutend solider. Gäbe es auch nur ein einziges Dokument über Menschenvergasungen, so müsste ich einräumen, dass es noch andere geben könnte, doch obgleich seit Kriegsende 64 Jahre vergangen sind, ist nie ein solches Dokument ans Licht gekommen. Andererseits liegen sehr wohl dokumentarische Belege für Transporte aus den drei Reinhardt-Lagern an andere Orte vor, und für jedes dieser Dokumente mag es hundert weitere gegeben haben.

Einmal ein “Holocaust-Leugner”, immer ein “Holcaust-Leugner”!

David Irving ist ein hochintelligenter Mann, doch leider ist er völlig unmoralisch. Für ihn ist die Wahrheit ein Schachergut. Er ist bereit, alles Mögliche zu sagen, wenn er glaubt, dass es seiner Karriere dienlich ist.

Irving trauert den guten alten Zeiten nach, als er noch zu Fernsehdebatten eingeladen wurden, als seine Bücher wohlwollend rezensiert wurden und sich gut verkauften. Er möchte, dass diese Zeiten wiederkehren. Andererseits weiss er natürlich, dass sich die westliche Gesellschaft im Würgegriff der Juden befindet und dass er, David Irving, ein Paria bleiben wird, solange ihn die Juden einen “Holocaust-Leugner” schmähen. Deshalb versucht er verzweifelt, sich dieser Etikette zu entledigen. Da ihm die Geduld fehlt, auf den Zusammenbruch der jüdischen Herrschaft zu warten (von dem er nicht weiss, ob er noch zu seinen Lebzeiten erfolgen wird oder nicht), offeriert er den Juden einen Kuhhandel.

Sein einziges wirkliches Problem ist Auschwitz. Er hat nie irgendeinen anderen Aspekt der “Holocaust”-Geschichte in Frage gestellt. Er hat stets behauptet, die Deutschen hätten an der Ostfront eine ungeheure Zahl von Juden erschossen (im achten Kapitel von Treblinka – Vernichtungslager oder Durchgangslager? könnte er hieb- und stichfeste Beweise dafür finden, dass die Berichte der Einsatzgruppen, welche die Realität dieser surrealistischen Schlächterei scheinbar belegen und die Irving kritiklos als Beweis akzeptiert, höchst verdächtig sind, weil sie erstens durch andere Dokumente widerlegt und zweitens nicht durch Sachbeweise untermauert werden). Er hat die (angeblichen) Massenmorde in den Reinhardt-Lagern sowie in Majdanek niemals angezweifelt. Er hat die Existenz der Gaswagen, die angeblich in Chelmno sowie in den besetzten sowjetischen Gebieten zum Einsatz gelangten, ausdrücklich anerkannt. Andererseits hat er jedoch so oft und so nachdrücklich den revisionistischen Standpunkt zu Auschwitz vertreten, dass sein Stolz ihm verbietet, in diesem Punkt zurückzukrebsen; er ist allenfalls bereit, die Möglichkeit einzuräumen, dass es in Auschwitz zu Vergasungen in begrenzten Umfang kam.

Laut Raul Hilberg fanden in Auschwitz eine Million Juden den Tod[56]. Da die Zahl der Juden, die in Auschwitz eines sogenannt “natürlichen” Todes (d. h. an Krankheiten, Erschöpfung etc.) starben, unmöglich höher als 100.000 gewesen sein kann, würde dies bedeuten, dass rund 900.000 Juden in den “Gaskammern von Auschwitz” ermordet worden sein müssen. Was tut Irving also? Er behauptet, in den drei Reinhardt-Lagern Belzec, Sobibor und Treblinka seien nicht, wie Hilberg angibt, 1,5 Millionen, sondern 2,4 Millionen Juden umgebracht worden, und bietet den Juden somit vollumfängliche Kompensation für die 900.000 Auschwitz-Gaskammeropfer an, die er ihnen geraubt hat.

Doch David Irving hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Offenbar ist er einfach nicht imstande, die Denkart seiner Peiniger zu begreifen. Durch seine Infragestellung der Auschwitz-Gaskammern hat er vom jüdischen Standpunkt aus die ärgste aller Lästerungen begangen, denn Auschwitz ist das Herz der “Holocaust”-Geschichte, auch wenn laut Hilbergs Statistik weniger als ein Fünftel der “Holocaust-Opfer” in diesem Lager den Tod fand. Die Juden werden David Irving diesen Frevel niemals verzeihen. Selbst wenn er plötzlich behaupten würde, die Deutschen hätten in Majdanek eine Million, in Chelmno zwei Millionen, in Sobibor drei Millionen, in Belzec fünf Millionen und in Treblinka zehn Millionen Juden vergast und an der Ostfront weitere zwanzig Millionen Juden erschossen, würde ihm keine Absolution zuteil; die Juden und ihre Laufburschen würden ihn auch weiterhin als “Holocaust”-Leugner betiteln. Diese Etikette wird David Irving anhaften, solange die Juden über die Länder des Westens herrschen.

Eine Warnung an David Irving

Ich weiss nicht, wann David Irvings seit langem angekündigtes Buch über Heinrich Himmler erscheinen wird, doch befürchte ich, die Grundthese des Buches bereits zu kennen: Jawohl, der Holocaust hat stattgefunden, Millionen von Juden wurden in der Tat ermordet, doch nur ein unbedeutender Teil davon wurde in Auschwitz vergast. 2,4 Millionen Juden wurden in Belzec, Sobibor und Treblinka auf unbekannte Weise getötet; zwischen einer und zwei Millionen wurden in Russland erschossen oder in Gaswagen umgebracht. Für dieses Verbrechen trägt Adolf Hitler keinerlei Verantwortung. Befohlen und organisiert wurde es vom Reichsführer-SS Heinrich Himmler, der es irgendwie fertigbrachte, dieses gigantische Massaker vor seinem Führer zu verbergen.

Da Heinrich Himmler selbst unter bekennenden Nationalsozialisten nur wenige Bewunderer hat, hält ihn Irving offenbar für den idealen Sündenbock. Ich warne David Irving, dass solche Behauptungen lediglich den Effekt haben werden, die letzten spärlichen Reste seiner Glaubwürdigkeit zu ruinieren. Weit schlimmer ist jedoch, dass sie eine schandbare Verleumdung darstellen werden. Heinrich Himmler mag viel Schuld auf sein Gewissen geladen haben, aber niemand, nicht einmal David Irving, hat das Recht, ihm die Planung und Durchführung einer monströsen Schlächterei vorzuwerfen, die er schon darum ganz unmöglich geplant und durchgeführt haben kann, weil sie nicht stattgefunden hat.

Ein Rat an David Irving

Wie andere brilliante Männer vor ihm ist David Irving tief gefallen, doch wer gefallen ist, kann sich wieder erheben. Ich rate David Irving, sich eine alte Spruchweisheit in Erinnerung zu rufen: Fakten sind Tyrannen, sie dulden keinen Widerspruch. Hoffen wir, dass David Irving den Mut aufbringen wird, die Fakten zur Kenntnis zu nehmen und daraus die unvermeidlichen Schlussfolgerungen zu ziehen. Es gibt für ihn schlicht und einfach keinen anderen Weg, um seine Ehre zu retten und seine Glaubwürdigkeit wiederzugewinnen.

Mai 2009



[1] David Irving, Hitler’s War, Wiking Press, New York 1977, S. 393.
[2] Robert Faurisson, “A Challenge to David Irving”, Journal of Historial Review, Volume 5, 1984.
[3] Fred Leuchter, An Engineering Report on the alleged “Gas Chambers” at Auschwitz, Birkenau and Majdanek, Poland, Samisdat Publishers, Toronto 1988.
[4] Deborah Lipstadt, Denying the Holocaust, Free Speech Press, New York 1994.
[5] Bundesarchiv Koblenz, R. 58/871.
[6] Ingrid Weckert, “’Massentötungen’ oder Desinformation?”, Historische Tatsachen, Nr. 24, Verlag für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung, Vlotho 1985. Ingrid Weckert, „Die Gaswagen“, in: Ernst Gauss (editor), Grundlagen zur Zeitgeschichte, Grabert Verlag, Tübringen 1994.
[7] Pierre Marais, Les camions à gaz en question, Polémiques, Paris 1994.
[8] England and Wales High Court (Queen’s Bench Division), Decision David Irving v. Penguin Books Limited, Deborah E. Lipstadt, 7.11.
[9] Ebenda, 13.71.
[10] Castle Hill Publishers, Hastings 2004.
[11] http://www.fpp.co.uk/
[12] Carlo Mattogno, Jürgen Graf, Treblinka – Extermination camp or transit camp? Thesis and Dissertations Press, Chicago 2004.
[13] Raul Hilberg, Sonderzüge nach Auschwitz,  Dumjahn Verlag, Mainz 1981, S. 177.
[14] Ebenda, S. 181.
[15] NO-5194.
[16] Peter Witte, Stephen Tyas, “A New Document on the Deportation and Murder of the Jews during ‘Einsatz Reinhardt’ 1942”, in: Holocaust and Genocide Studies, no. 3, Winter 2001, S. 469 f.
[17] Michael Treguenza,”Das vergessene Lager des Holocaust”, in: I. Wojak, P. Hayes (eds), „Arisierung“ im Nationalsozialismus, Volksgemeinschaft, Raub und Gedächtnis, Campus Verlag, Frankfurt/Main, New York 2000, S. 253.
[18] Raul Hilberg, Die Vernichtung der europäischen Juden, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a. M. 1997, S. 946.
[19] In: Germar Rudolf (Ed.), Dissecting the Holocaust, Theses and Dissertations Press, Chicago 2003.
[20] S. Romanov, “Why the diesel issue is irrelevant”. www.holocaustcontroversies.blogspot.com
[21] Thomas Dalton, Debating the Holocaust, Theses and Dissertations Press, Chicago 2003, S. 110, 111.
[22] Friedrich Berg, “The Diesel Gas Chambers – Myth within the Myth”, Journal of Historical Review, Volume 5, 1984.
[23] David Irving, “On History and Historiography”, Journal of Historical Review, Volume 5, 1984.
[24] Jan Karski, Story of a Secret State, Houghton Mifflin Company, Boston 1944.
[25] Carlo, Mattogno, Belzec…, a.a.O., S. 13.
[26] Stefan Szende, Der letzte Jude aus Polen, Europa Verlag, Zürich 1945, S. 290 ff.
[27]  URSS-93, S. 41 ff.
[28] N. Blumental (ed.), Dokumenty i materialy, vol. I, Lodz 1946, S. 211.
[29]  Yuri Suhl, Ed essi si ribellarono. Storia della resistenza ebraica contro il nazismo, Mailand 1969, S. 31.
[30] K. Marczweska, W. Wazniewski, “Treblinka w swietle Akt Delegatury Rzadu RP na Kraji”, in: Biuletyn Glownej Komisji Badania Zbrodni Hitlerowskich w Polsce, Band XIX, Warsaw 1968, S. 136 f.
[31] Ebenda, S. 138 f.
[32] Ebenda, S. 139-145.
[33] Staatliches Archiv der Russischen Föderation, Moskau, 7021-115-9, S. 108.
[34] Wassili Grossman, Die Hölle von Treblinka, Verlag für fremdsprachliche Literatur, Moskau 1946.
[35] PS-3311.
[36] André Chelain (Ed.), Faut-il fusiller Henri Roques?, Polémiques, Paris 1986.
[37] Yitzhak Arad, Belzec, Sobibor, Treblinka. The Aktion Reinhard Death Camps, IndianaUniversity Press, Bloomington and Indianapolis 1987, S 334, 335.
[38] Carlo Mattogno, Jürgen Graf, Treblinka – Extermination Camp or Transit Camp?, Kapitel 4.
[39] Stanislaw Wojtczak, “Karny oboz pracy Treblinka I i osrodek zaglady Treblinka II”, in: Biuletyn Glowney Komisji Badania Zbrodni Hitlerowskich w Polsce, Warsaw 1975, Band XXVI, S. 183-185.
[40] A. Kola, Belzec: The Nazi Camp for Jews in the light of archeological sources: Excavations 1997-1999, The Concil for the Protection of Memory and Martyrdom, United States Holocaust Museum, Warsaw and Washington 2000.
[41] Ebenda, S. 65 f.
[42] Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen, Ludwigsburg252/59, vol. I, S. 1227.
[43] Carlo Mattogno, Belzec…, S. 108.
[44] http://www.codoh.com/newrevoices/nrtksgwl.html
[45] Jozef Kermisz, Dokumenty i materialy do dziejow okupacji niemieckiej w Polsce, vol. II: “Akce” i “Wysiedlenia”, Warsaw-Lodz-Krakow 1946, S. 32 f.
[46] Ablichtung des Dokuments bei Tovi Blatt, Sobibor. The forgotten revolt, H. E. P., Issaquah 1998, Dokumentation ohne Seitenangabe.
[47] Staatliches Archiv der Russischen Föderation, Moskau, 7445-2-145, S. 80.
[48] Hoover Institute Library and Archives, Stanford, “Report on conditions in Poland”, Annex No. 7, Box 29.
[49] K. Marczewska, W. Wazniewski, „Treblinka w swietle akt Delegatury...“, S. 137.
[50] Z. Leszczynska, „Transporty wiezniow do obozu na Majdanku“, Zeszyty Majdanka, IV, 1969, S. 189.
[51] Tatiana Berenstein, Adam Rutkowski, „Zydzi w obozie koncentracijnym Majdanek (1941-1944)“, Biuletyn Zydowskiego Instytutu Historycznego w Polsce, no. 58, 1966, S. 16.
[52] Samuel Zylbersztain, „Pamietnik wieznia dziesieciu obozow“, Biuletyn Zydowskiego Instytutu Historycznego w Polsce, no. 68, 1968.
[53] Julius Schelvis, Vernichtungslager Sobibor, Metropol Verlag, Berlin 1998.
[54] Carlo Mattogno, Jürgen Graf, Treblinka…, S. 259-288.
[55] Terezinska Pametni Kniha, Terezinska Iniciativa, Melantrich 1995, S. 393.
[56] Raul Hilberg, Die Vernichtung der europäischen Juden, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a. M. 1997, p. 946.


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